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Klärschlamm-Behandlung in Pflanzenbeeten

Kläranlage Badendorf, 1.000 EW, September 2003

Schilfbeet mit Dränagerohren

Klärschlammbehandlung in Pflanzenbeeten ist ein Verfahren zur Entwässerung und weitgehenden Mineralisierung von biologisch stabilisiertem bzw. teilstabilisiertem Schlamm. Durch die Behandlung erhält der Schlamm eine erdähnliche Struktur, daher wird das Verfahren häufig als „Vererdung“ bezeichnet.

Die Sohle von Klärschlamm-Vererdungsanlagen wird als abgestimmtes Flächen-Dränagesystem ausgebildet, die obere Schicht des Dränagesystems bildet die Substrat-schicht, in die z.B. Schilfpflanzen eingesetzt werden. Ist der Schilfbestand erst einmal etabliert, kann die Betreuung extensiviert werden und beschränkt sich auf gelegentliche Inspektionen und die angepaßte Aufstellung von Betriebsplänen. Ein Beet wird je nach Auslegung 6 bis über 10 Jahre beschickt. Ist die Kapazität eines Vererdungsbeetes erreicht, so wird die Beschickung eingestellt und es folgt eine ½- bis 1-jährige Trockenphase. Die stoffliche Verwertung des Endproduktes erfolgt in der Regel im Landschaftsbau

Homogenisierung des Schlammes im Vorlagebehälter

Halmschonende erste Beschickung mit Klärschlamm

Entwässerung nach 14 Tagen

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