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Klärschlammbehandlung in Pflanzenbeeten ist ein Verfahren zur Entwässerung und weitgehenden Mineralisierung von biologisch
stabilisiertem bzw. teilstabilisiertem Schlamm. Durch die Behandlung erhält der Schlamm eine erdähnliche Struktur, daher wird das Verfahren häufig als „Vererdung“ bezeichnet.
Die Sohle von Klärschlamm-Vererdungsanlagen wird als abgestimmtes Flächen-Dränagesystem ausgebildet, die obere Schicht des
Dränagesystems bildet die Substrat-schicht, in die z.B. Schilfpflanzen eingesetzt werden. Ist der Schilfbestand erst einmal etabliert, kann die Betreuung extensiviert werden und beschränkt sich auf gelegentliche
Inspektionen und die angepaßte Aufstellung von Betriebsplänen. Ein Beet wird je nach Auslegung 6 bis über 10 Jahre beschickt. Ist die Kapazität eines Vererdungsbeetes erreicht, so wird die Beschickung eingestellt
und es folgt eine ½- bis 1-jährige Trockenphase. Die stoffliche Verwertung des Endproduktes erfolgt in der Regel im Landschaftsbau
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