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Schlammfaulung und Biogasgewinnung

Unter der anaeroben Stabilisierung oder kurz “Faulung” versteht man den biologischen Abbau organischer Stoffe durch Methanbakterien in einem kontinuierlichen Vorgang. Die anaerobe Zersetzung bewirkt eine wesentliche Volumenabnahme. Im gut eingearbeiteten Faulraum entsteht dabei

-  das Faulgas, das aufgrund des hohen Methananteils energetisch genutzt werden kann,
-  ein schwarzer schwefeleisenhaltiger Faulschlamm und
-  das Schlammwasser mit Ammoniak.

Der Gesamtvorgang liefert Energie. Außerdem werden pathogene Keime, Wurmeier und Unkrautsamen vermindert. Die Faulung ist das meistgenutzte Verfahren, um den Schlamm für die weitere Behandlung und endgültige Beseitigung vorzubereiten.

Beispiel:
Kläranlage Flensburg

Beispiel:
Kläranlage Segeberg

Beispiel:
Kläranlage Radegast

Beispiel:
Kläranlage Mölln

Beispiel:
Kläranlage Grevesmühlen

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