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Die Entfernung der im Abwasser mitgeführten Grobstoffe erfolgt durch Rechen oder Siebe mit unterschiedlichen Durchlassweiten und in einer
Vielzahl von maschinenbaulichen Konstruktionsvarianten.
Rechen- oder Siebgut besteht im Wesentlichen aus Fäkalien, Papier, Hygieneartikeln, Kunststoff, Zigarettenfiltern und Straßenabfällen. Vor der
Verwertung oder Beseitigung wird das Rechen- bzw. Siebgut üblicherweise gepresst, um den hohen Wasseranteil zu reduzieren.
Eine weitergehende Vorbehandlung stellt die von verschiedenen Firmen angebotene Rechengutwäsche dar. Die dabei herausgelösten organischen
Bestandteile können sich positiv auf die Nährstoffelimination in der Kläranlage auswirken und die Rechengutmenge wird deutlich verringert. Allerdings ergeben sich keine neuen Entsorgungspfade durch diese Behandlung:
Aufgrund des organischen Anteils, der immer noch mehr als 5 % beträgt, wird Rechengut ab Juni 2005 überwiegend verbrannt.
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